Dreh- und Kippverfahren
Palettenwender
Ladung drehen oder kippen, Palette tauschen, in einem Arbeitsgang. Auch bei Überhang und schlechter Palettenqualität.
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Ausführungen im Dreh- und Kippverfahren
Vom Basisgerät bis zur Inline-Station
90 bis 180
Grad Dreh- und Kippwinkel
Je nach Modell, der PW900 Inline kippt bis 180 Grad
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umgestapelte Kartons
Die Ladung bleibt als Einheit stehen, gewechselt wird der Träger
Beschädigte Paletten, strenge Hygienevorgaben, empfindliche Ware: Ein Palettenwender löst diese Aufgaben in einem Arbeitsgang. Sobald die Ladung eingespannt ist, dreht oder kippt das Gerät die palettierte Einheit um 90 bis 180 Grad und die Palette wird getauscht. Die Ladungsträger bleiben länger im Umlauf, das Umstapeln von Hand entfällt.
Baust entwickelt, fertigt und montiert jedes Gerät am Standort Langenfeld. Beratung, Konstruktion, Produktion und Wartung liegen in einer Hand, ohne Subunternehmer.
Bauformen
Als Einzelgerät am Wareneingang, mobil im Lager oder als eingebundene Station in einer vollautomatischen Linie. Die Modelle unterscheiden sich vor allem in der Beladung und im Kippwinkel.
- PW600 als Basismodell für unempfindliche Güter wie Sackware und Big-Bags
- PW600 Inline für die vollautomatisierte Umgebung
- PW700 mit bodenebener Beladung per Handhubwagen
- PW800 E mit 92 Grad Kippwinkel, ohne Seitenwände und Palettenklammer
- PW800 C mit diagonalem Kippverfahren um 90 bis 120 Grad in die Ecke
- PW800 mit Kippbewegung um 100 bis 135 Grad nach hinten, mit Seitenwänden und Klammer
- PW800 Inline als Basislösung für das vollautomatisierte Kippverfahren
- PW900 Inline mit bis zu 180 Grad Kippwinkel
Wofür das Verfahren gedacht ist
Das Dreh- und Kippverfahren ist die richtige Wahl, wenn die Ware kippstabil ist und die Randbedingungen wechseln. Überhang, unterschiedliche Palettenabmessungen und schlechte Palettenqualität sind kein Hindernis. Für hochempfindliche Güter ist stattdessen das Überschiebeverfahren vorgesehen, für besonders robuste das Klemmverfahren.
Wer die Anlage bedient, wird an ihr geschult.
Zur Auslieferung gehört die Einweisung an der Maschine, nicht nur ein Handbuch. Die Wartung übernimmt dasselbe Haus, das die Anlage gebaut hat.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Verfahren | Drehen oder Kippen der Ware um 90 bis 180 Grad |
| Geeignete Ladung | Sackware, Big-Bags, kippstabile Kartonagen |
| Palettenqualität | auch bei beschädigten Paletten und wechselnden Abmessungen |
| Beladung | Gabelstapler, Handhubwagen oder Fördertechnik, je nach Modell |
Richtwerte. Die endgültige Auslegung erfolgt nach Anwendung.
Häufige Fragen
- Worin unterscheiden sich Palettenwender und Palettenwechsler?
- Der Palettenwender dreht oder kippt die Ladung, um an die Palette zu kommen. Der Begriff Palettenwechsler umfasst alle drei Verfahren, also zusätzlich das Klemmen und das Überschieben. Wenden ist damit eines der Verfahren des Palettenwechsels.
- Verträgt das Verfahren Überhang und beschädigte Paletten?
- Ja. Das Dreh- und Kippverfahren arbeitet zuverlässig, auch wenn die Ware übersteht, die Palettenqualität schlecht ist oder die Abmessungen wechseln.
- Welches Modell lädt auf Bodenebene?
- Der PW700 ist für die bodenebene Beladung per Handhubwagen ausgelegt und unterscheidet sich darin vom Basismodell PW600.
- Gibt es eine Ausführung für die vollautomatische Linie?
- Ja. PW600 Inline, PW800 Inline und PW900 Inline sind für den Einsatz in einer vollautomatisierten Umgebung gebaut. Der PW900 Inline kippt bis 180 Grad, damit Deckblätter und Slipsheets nicht herunterfallen.
Beschreiben Sie Ihre Anwendung, wir rechnen den Takt.
Palettenformat, Gewicht, Durchsatz und Anforderung genügen für eine erste Auslegung. Sie sprechen mit den Leuten, die die Anlage später bauen.
oder direkt +49 2173 2709 0 mail@baust.de